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Rügen - Reiseimpressionen

Vom 16. bis zum 21.07.2001 habe ich mit meinem Freund einen Kurzurlaub auf Deutschlands größter Insel gemacht. Es war Bernd gelungen, ein Zimmer in einem Hotel an der Hauptpromenade des Kurortes Binz zu ergattern, trotz kurzfristiger Planung und Hauptsaison, noch dazu zu einem günstigen Preis. Nach unserer Ankunft dort war uns klar, warum: Das Hotel "Xenia" versprüht unverfälschten DDR-Charme. Etagenklo, eine nachinstallierte Dusche mitten im Zimmer, überall klobige Wärmetauscher, über deren Asbestanteil wir lieber nicht nachdenken wollten -- zuerst war die Stimmung etwas gedämpft, zumal auch das Wetter nicht mitspielte.

Doch schon am nächsten Morgen lachte die Sonne, und so zogen wir los, um die Region "Mönchsgut" zu erforschen. Dieser Bezirk, der die Südostspitze von Rügen ausmacht, zeichnet sich durch schöne lange Strände und eine abwechslungsreiche Landschaft aus.

Wir wanderten den Strand von Binz entlang Richtung Südosten bis zum Ostseebad Göhren, mit einem Zwischenstop im Ostseebad Baabe. Auf kürzester Strecke kann man so drei verschiedene Bäder erkunden, die alle einen ganz eigenen Charme haben. Mir hat vor allem die sog. Bäderarchitektur gefallen -- Holzhäuser bzw. -villen mit filigran gestalteten Veranden und Balkonen.

     Vor der Säule im Zentrum von Putbus
Vor der Säule im Zentrum von Putbus

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Vor dem Theater in Putbus
Vor dem Theater in Putbus
     Ebenfalls auf dem Programm stand ein Besuch in Putbus. Diese Kleinstadt ist im klassizistischen Stil angelegt, und hat eine ganz eigene Wirkung auf den Besucher. Die Bilder zu diesem Bericht sind dort entstanden. Sehr schön ist auch der Stadtpark von Putbus, und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass dies mein erster Bummel in einem Stadtpark war, der außrhalb der Stadt endete -- denn da fanden wir uns auf einmal wieder, während wir uns noch im Park wähnten... :-)

Das einzige, was bei diesem Urlaub zu kurz kam, war das Baden. Denn nur an unserem letzten Tag war es warm genug, um sich gänsehautfrei im kühlen Nass erfrischen zu können. Nichtsdestotrotz war es ein wunderschöner Urlaub, und ich denke, wir waren nicht zum letzten Mal dort!

 

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